Drei Jahre hat es gedauert bis ein Teil der Familie sich an den Nachlass gewagt hat. Respekt und Mystik erschufen eine undurchdringliche Aura.
Die kurze Periode in der sich die Krankheit bei dem Künstler manifestierte hat durch die letzten Zeichnungen, hier noch nicht veröffentlicht, ihren Ausdruck gefunden. Wellen von konträrer Energie hatten die Erkrankung periodisch angefacht und einen für unsere Verhältnisse frühen Tod beschert. Die Möglichkeit des jähen Endes war nie erwogen wurden. Wenige Monate vor dem Tod waren Teile des Werkes in der ersten und einzigen Ausstellung präsentiert wurden. Mit erstaunlicher Resonanz. Der Weg konnte nicht weiter gestaltet werden.
Sichtbares Loslassen früherer Beschränkungen, unter anderem durch sporadische Individualreisen und Ausflüge ohne die eigene Familie sind wohl ein Indiz gewesen das eigene Schicksal vor Augen gehabt zu haben.
In Vierzehn großen Ordnern und fünf kleinen Alben hat ein Teil der Kunstwerke erst einmal eine Heimat gefunden. Die Bilder sind nur zur Freude des Betrachters und zur Inspiration veröffentlicht.
Sehr schöne Werke! Hat der Autor einen famieliären Bezug zum Künstler?