Rezept Griebenfett

Herstellung von Griefenfett nach vorherigem Studium des Rezeptes.

Der eigentliche Grund das ich mich mit so einem banalen Rezept beschäftigt habe ist der, das mir irgendwie nichts mehr so richtig schmeckt. Ich von nichts zufriedenstellend satt bin und mich ohne besondere Anstrengung erbrechen kann. Bis vor kurzem hatte ich noch nie eine Allergie, jetzt reagiere ich auf die wenigen Messerspitzen mit Nutella postum allergisch und sogar auf Rotwein( das kann doch nicht war sein, doch, leider). Außerdem habe ich in einer Zeitschrift gelesen, das wir jetzt einen Trend haben das Brotaufstriche in der eigenen Küche kreiert werden.   das muß man definitiev nicht übertreiben. Deshalb empfehle ich einen schon seit langem bekannten Brotaufstrich, nämlich Greifenfett.

Bevor ich damit beginne habe ich erst einmal handelsübliches Griebenfett studiert. Helles Fett mit dunklen, bräunlichen Stückchen darin. Das Ganze in einer durchsichtigen Plasteverpackung. Müßte zu schaffen sein.

Man nehme 500g Speck, einen halben Würfel Schmalz, 3 kleine Zwiebeln, einen großen Apfel, Salz und eine mittlere Zehe Knoblauch. Zuerst wird Zwiebel und Apfel in kleine Würfel geschnitten und in einer Pfanne mit etwas Öl und der abgetrennten Speckschwarte angebraten. Ein großer Apfel ist definitiv zuviel, also kann man während der Zubereitung schon mal die eine Hälfte so pö a pö selbst essen. Weil ich von kochen keinen blassen Schimmer habe, habe ich in meinem Schuppen für Experimente extra einen Herd aufgestellt, den ich ohne Bedienungsanleitung beim besten Willen nicht bedienen kann. Oberhitze, Unterhitze Umluft…was es alles gibt. Zwiebel und Apfel braten auf Stufe 2,5, ach ja, die Knoblauchzehe, die liegt noch im Haus. Also Knoblauchzehe holen. Zu spät, jetzt ist die Zwiebel schon fast schwarz, schnell runter vom Herd. Die Speckschwarte bekommt Flügel und landet in der hinteren Mitte in meinem Schuppen.

Die 500g Speck erweisen sich als 400g, egal, geplant ist geplant. Und der halbe Würfel Schmalz? Und was wird mit der anderen Hälfte, die liegt monatelang bei mir rum. Was kann schon passieren. Die zweite Hälfte mit rein. Das Ganze vorübergehend auf Stufe 3 und dann auf Stufe 2 braten lassen. Der Speck verflüssigt sich wahnsinnig schnell. Ich hatte das Gefühl das Griebenfett ist fertig, also die angebratenen(??) Zwiebeln dazu und die Knoblauchzehe schön gleichmäßig über die Pfanne verteilt. Jetzt verfärbt sich das Fett, schnell handeln und durch ein Sieb abgiesen. Gerade noch mal so abgepasst. Puh. In dem Sieb sind ja noch richtige halb ausgelassene Grieben. Da hilft nur mit einer Gabel vorsichtig die Grieben auslesen und gleichmäßig in das heise Fett verteilen. Die superfrechen Mäuse über mir im Dachgebälk haben Tränen in den Augen…vor lachen. Fallt ja nicht runter sonst gibt s panierte Maus…für meinen Uhu. Geschafft.  Eine Radfahrerin stoppte und war begeistert wie lecker es aus meinem Schuppen roch. Leichtes Rezept, ich weis ja nicht ?!!

Bernd das Brötchen

Besuche auch den dritten Versuch für Griebenfett auf dieser Seite !

 

Rezept für Griebenfett, auch Griefenfett genannt

Griebenfett, Ergebnis Zweiter Versuch, schmeckt super lecker, Schmalz war eventuell doch zuviel weil ein bisschen zu weich,aber einen Versuch habe ich noch!

2 thoughts on “Rezept Griebenfett

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.